KSK feierte glanzvolles Gründungsjubiläum

Reicheneibach. Auf 100 Jahre kann die Krieger- und Soldatenkameradschaft zurückblicken. Dazu traf sich der Jubelverein mit den Ehrengästen, den Nachbarkameradschaften und den Ortsvereinen am vergangenen Samstagabend am Stockschützenhaus, um zur Pfarrkirche zu ziehen und den Festgottesdienst zu feiern. „Es ist ein schönes Zeichen, dass das Gründungsfest der KSK am Vorabend zum Hochfest der heiligsten Dreifaltigkeit gefeiert wird“, eröffnete Pfarrer Jakob Ewerling den Gottesdienst. Nach der Messfeier gedachten die Besucher am Kriegerdenkmal den Gefallenen, Vermissten und verstorbenen Soldaten aller Kriege. Nach einer Andacht dankte Bürgermeister Matthäus Mandl allen für die Teilnahme an der Gedenkfeier. „Der Kriegerjahrtag hat auch in unserer Zeit uneingeschränkte Bedeutung. Frieden und Versöhnung sind keine Selbstverständlichkeit, sondern eine große Verantwortung und Pflichtaufgabe der Politik und für uns alle!“, so das Gemeindeoberhaupt. Er legte für die Marktgemeinde zum Gedenken einen Kranz nieder. „Am Kriegerdenkmal gedenken wir aller gefallenen und vermissten Soldaten der beiden Weltkriege. Wir alle müssen miteinander bemüht sein, den Frieden soweit es geht auf der ganzen Welt zu bewahren!“, erbat sich KSK-Vorsitzender Xaver Vockinger, der ebenfalls einen Kranz zum Gedenken an die Opfer niederlegte.
Der anschließende Festzug führte durch das Dorf zurück in die Stockschützenhalle. Hier durfte Vorsitzender Xaver Vockinger die ehemaligen Festdamen der des Gründungsjubiläums von 1973, Fahnenmutter Ottilie Gruber, Patenbraucht für den Patenverein KSK Obertrennbach Erna Durmeier und Festjungfrau Zita Gangkofner-Aigner mit einem prächtigen Blumenstrauß willkommen heißen.
Schirmherr Bürgermeister Matthäus Mandl gratulierte zum Vereinsjubiläum. Er lobte in seinem Grußwort die Entwicklung des Vereins und dankte den Mitgliedern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit.
In seiner Festrede blickte Vorsitzender auf die Vereinsgeschichte zurück. Danach sei der Krieger- und Veteranenverein nach dem ersten Weltkrieg im Jahr 1919 von 20 Mitgliedern gegründet worden. Die erste Fahre sei bereits 1921 erworben und in einem Fest geweiht worden. Vereinsführer sei Xaver Hochburger gewesen. Während des zweiten Weltkrieges sei das Vereinsleben zum Erliegen gekommen. Im Jahr 1952 sei der Verein, weiterhin unter der Führung von Xaver Hochburger, wiederbeleibt worden. 1959 sei das 40-jährige Gründungsfest gefeiert worden. Ein großes Vereinsfest habe die KSK am 15. Juli 1973 unter der Führung von Josef Heindl gefeiert, in dem die neue Fahne des Vereins geweiht worden sei. Heute zähle die KSK 63 Mitglieder, darunter sei mit Rudolf Friedlmeier noch ein Kriegsteilnehmer.
Während des Festabends wurde Heinrich Huber für seine 25-jährige Tätigkeit als Kassier geehrt.
Abschließend dankte Xaver Vockinger allen Helfern, die zum Gelingen des 100-jährigen Gründungsfestes beigetragen haben. Die musikalische Gestaltung lag in den Händen der Malgersdorfer Musikanten.
Die beteiligten Vereine: Die Kameradschaften aus Obertrennbach, Gangkofen und Kollbach, der VdK Gangkofen, die Feuerwehr Sallach und aus Reicheneibach die Feuerwehr, der Frauen- und Mütterverein, der Obst- und Gartenbauverein, die Landjugend, die Stockschützen und die Marianische Männerkongregation.

Der Jubelverein KSK mit Vorsitzendem Xaver Vockinger (vorne links) beim Festzug.

Das Gedenken am Kriegerdenkmal mit Vorsitzendem Xaver Vockinger (vorne), Bürgermeister Matthäus Mandl (2. von links) und Pfarrer Jakob Ewerling (5. von links)
Bürgermeister Matthäus Mandl (links) gratulierte als Schirmherr dem Vorsitzenden Xaver Vockinger zum Gründungsjubiläum.
Ehrung der früheren Festdamen und verdienter Vereinsmitglieder: von links Patenbraucht Erna Durmeier, Heinrich Huber, Fahnenmutter Ottilie Gruber, Vorsitzender Xaver Vockinger, Festjungfrau Zita Gangkofner-Aigner, Brigitte Mandl und Bürgermeister Matthäus Mandl.

Fotos und Text:Rudi Bichlmeier

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