Die Entstehung des Gemeindegebietes Reicheneibach

Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurden aus dem Steuerdistrikt 2 Gemeinden gebildet:

1.   die patrimonialgerichtische Gemeinde Reicheneibach I

2.   die landgerichtische Gemeinde Reicheneibach II

Der Steuerdistrikt enthält einen Teilbezirk der sehr großen ehemaligen Obmannschaft Reicheneibach (die Obmannschaft Reicheneibach füllte außerdem den Steuerdistrikt Panzing aus und erstreckte sich über Teilgebiete der Steuerdistrikte Malling, Sallach, Staudach).

Hinzugeschlagen wurden 3 Orte des 1803 an das Landgericht Eggenfelden gekommenen Gebiets Kollbach: das säkularisierte Seemannshausen und die ehem. zur Obm. Obertrennbach gehörenden Orte Oberwiedersbach und Unterholzen.

Im Gemeindeverzeichnis der Steuerliquidationskommission 1844 und in den Klassifizierungsplänen sind folgende Änderungen eingetreten:

1.   die zur politischen Gemeinde Panzing gehörigen Ortsfluren Fraunöd, Eselberg, Rauschöd, Schmiedsöd kommen zur Steuergemeinde Reicheneibach.

2.   eine zur politischen Gemeinde Reicheneibach gehörigen Parzelle des Ortes St. Nikola – Klorhof genannt – der Steuergemeinde Panzing II zugeordnet.

Im Jahre 1847/48 wurden die Grenzen der politischen Gemeinen den Grenzen der Steuergemeinden angeglichen.

Mit Befehl von 28.8. und 1.9.1851 wurden die Gemeinden Reicheneibach I und II vereinigt.

Am 1. Januar 1972 wurde die Gemeinde Reicheneibach der Gemeinde Gangkofen eingegliedert.