Mütterverein und Pfarrgemeinderat spenden an SAPV

Reicheneibach. Jeweils 300 Euro spendeten der Frauen- und Mütterverein aus dem Erlös des letztjährigen Fastenessens sowie der Pfarrgemeinderat aus dem Erlös vom Erntedankfrühstück an SAPV. SAPV ist die Abkürzung für spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Julia Rothaichner stellte am vergangenen Freitagabend in Ihrem Vortrag im voll besetzten Pfarrheim die Versorgung als ergänzendes Angebot zur bisherigen Versorgung durch Hausärzte, Fachärzte und Pflegedienste vor. Die Referentin erzählte lebhaft aus ihrem beruflichen Leben, das das Ziel habe, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten und zu verbessern. „Es ist uns wichtig, den Patienten ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in der vertrauten Umgebung oder in stationären Pflegeheimen zu ermöglichen“, so die organisatorische Leiterin der SAPV mit Sitz in Mühldorf, die für die Landkreise Altötting, Mühldorf am Inn und Rottal-Inn zuständig ist. Die SAPV bestehe aus einem Team mit Palliativärzten und Palliativpflegekräften und sei eine Versorgung für unheilbar kranke Menschen, die trotz komplexer Probleme zu Hause leben wollen. Zu den Aufgaben der Organisation zählen die Betreuung in der häuslichen Umgebung, medizinische Untersuchungen, Schmerzbehandlungen, entlastende Punktionen, Beratung von Hausärzten und Pflegediensten sowie die Unterstützung der Angehörigen. Dabei arbeite das Team eng fachkundigen Therapeuten, Seelsorgern, den Hospizvereinen der, den Palliativstationen und den palliativmedizinischen Diensten der drei Landkreise zusammen. Frauen- und Müttervereinsvorsitzende Edith Peterhans sowie Pfarrgemeinderatssprecher Josef Peterhans bedankten sich sehr herzlich für den kurzweiligen Informationsabend und übergaben die Spenden.

: Die Spendenübergabe: von links Pfarrgemeinderatssprecher Josef Peterhans, Julia Rothaichner von SAPV und Frauen- und Müttervereinsvorsitzende Edith Peterhans.

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