27.10.2017 – Faszinierende Bilder der Tempel von Angkor

Reicheneibach. Über einen voll besetzten Saal im Pfarrheim freuten sich am vergangenen Freitagabend Pfarrgemeinderat, Mütterverein und Landjugend zum Vortrag der Familie Peterhans über ihre zwölftägige Reise nach Kambodscha.

Ziel ihrer Reise war Siem Reap, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Kambodscha. Nach einem geschichtlichen Rückblick zeigten Josef, Edith, Thomas und Stefan Peterhans viele Bilder von ihren Tempelbesichtigungen. Als herausragendes Bauwerk bezeichneten sie Angkor Wat, die bekannteste Tempelanlage in der Region Angkor. Der Tempel befindet sich in der Nähe von Siem Reap, etwa 20 km nördlich des Sees Tonle Sap.

Die Gebäude wurden aus kunstvoll gestaltetem Sandstein zusammengesetzt. Die zahlreichen Kanäle der Anlage dienten den Arbeitern auch dazu, die riesigen Steinbrocken mit Flößen zu transportieren. Für den Bau wurden die Blöcke mit besonderen Schleifanlagen so bearbeitet, dass sie ohne erkennbare Zwischenräume aufeinandergesetzt werden konnten. Besonders begeistert waren die Besucher von den vielen Tempelwänden, die mit steinernen Figuren dekoriert sind, die Tänzerinnen, so genannte Apsaras, darstellen. Jede Figur hat eigene, besondere Merkmale, so dass sie sich untereinander nicht gleichen. Die Basreliefs weisen insgesamt mehr als 1000 m² Fläche auf und stellen historische Szenen und Episoden dar. Beeindruckt waren die Gäste auch von der spektakuläre Art und Weise, wie die Tempel von Bäumen wie der Würgefeige überwuchert sind.

Edith und Josef Peterhans (rechts) bei ihrem Reisebericht über die Tempel von Angkor.

Text und Foto: Rudi Bichlmeier

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