September 2017 – Kriegerjahrtag muss Ansporn für eine  friedliche und gerechte Welt sein

Reicheneibach. Nach einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert Pfarrer Jakob Ewerling, versammelten sich die Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft, viele weitere Vereine mit ihren Fahnenabordnungen und die Gläubigen am vergangenen Sonntag vor dem Kriegerdenkmal, um den Gefallenen, Vermissten und verstorbenen Soldaten aller Kriege zu gedenken.

Nach einer Andacht dankte Bürgermeister Matthäus Mandl allen für die Teilnahme an der Gedenkfeier. „Der Kriegerjahrtag ist ein Tag des Nachdenkens und der Erinnerung an die schlimme Zeit der beiden Weltkriege und an die schrecklichen Vorkommnisse unserer Zeit. Herrschsucht, Unrecht, Hass und Willkür waren die Ursachen des großen Leides in unserer Welt. Diese Blick zurück muss uns unsere Aufmerksamkeit schärfen und uns für die Zukunft zur Erhaltung des Friedens warnen!“, so das Gemeindeoberhaupt. Er legte für die Marktgemeinde zum Gedenken einen Kranz nieder. „Frieden ist und war nie selbstverständlich.

Viele Menschen mussten wegen ihrer Glaubenszugehörigkeit und ihrer politischen Einstellung ihr Leben lassen. So etwas darf nicht mehr passieren. Wir müssen alle gemeinsam versuchen, eine friedliche und sichere Zukunft für uns zu schaffen!“, erbat sich KSK-Vorsitzender Xaver Vockinger, der ebenfalls einen Kranz zum Gedenken an die Opfer niederlegte. Zur Musik der Blaskapelle Malgersdorf marschierten die Teilnehmer anschließend zum gemeinsamen Mittagessen.

KSK-Vorsitzender Xaver Vockinger (vorne) mit Pfarrer Jakob Ewerling und Bürgermeister Matthäus Mandl (ab 3. von links) beim Gedenken vor dem Kriegerdenkmal.

Foto und Text: Rudi Bichlmeier