Familiengottesdienst und Fastenessen für die Kirchenrenovierung

Reicheneibach.

Schuldbewusstsein und Versöhnung stand im Mittelpunkt des von Pfarrer Thomas Kratzer am 18. März 2007 zelebrierten Familiengottesdienstes am vergangenen Sonntag in der Pfarrkirche Reicheneibach.

Dabei übernahmen die Kinder einen großen Teil der Gottesdienstgestaltung. So trugen sie die Fürbitten vor und zeigten auf beschrifteten Steinen Ursachen von Schuldbewusstsein wie Zerstörung, Drogen, Geiz, Ehebruch, Streit, Lüge und Egoismus.

Der Gottesdienst wurde vom Kinderchor Reicheneibach musikalisch gestaltet. Im Anschluss trafen sich die Reicheneibacher im Pfarrheim zum vom Frauen- und Mütterverein vorbereiteten Fastenessen. Innerhalb kürzester Zeit war  das Pfarrheim voll besetzt. Bei Kartoffelsuppe und Brot fehlte es den Besuchern an nichts und sie verbrachten einige gemütliche Stunden im Pfarrheim. Der Erlös daraus wird für die Kirchenrenovierung verwendet.

Der Kinderchor Reicheneibach gestaltete den Familiengottesdienst musikalisch
Foto: Bichlmeier

Konzert des Reicheneibacher Jugendchores am 29.12.2002

Gemeinsam – miteinander

Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche in Reicheneibach konnte die Leiterin des Reicheneibacher Jugendchores Renate Heindl zur „Musikalischen Betrachtung zum Jahresende“ zum Thema „gemeinsam – miteinander“ begrüßen. Mit dem Eröffnungslied „Komm herein“ trugen die 15 begeisterten Sängerinnen im Alter von 15 bis 27 Jahren insgesamt 17 bekannte und weniger bekannte Titel, jeweils eingeleitet mit gekonnt vorgetragenen Gedanken zum Frieden und zur Zufriedenheit, vor. Zu den bekanntesten Liedern gehörte „So traumhaft schön ist unsere Welt“ das auf die Melodie von „I have a dream“ neu getextet wurde. Neu verfasst wurde auch „Gott ist unser Meilenstein“, ein Lied, das davon h

Der Reicheneibacher Jugendchor beim Konzert. An der Gitarre Chorleiterin Renate Heindl.
Foto: Bichlmeier

andelt, dass Gott uns auch in der heutigen Zeit, die von Fortschritt und Technik gezeichnet ist, stets ein Beistand ist und mit uns geht. Imposant beim Vortrag dieses und mehrerer anderer Titel war die brillante Solostimme von Claudia Huber. Der Einfluss von Neid und Gedankenlosigkeit auf die Menschen wurde in „Man sagt und tut das Böse oft“ besungen. „Lebe das Leben ohne Maske“ ist der Tenor des ebenfalls im Text neu aufbereiteten Liedes „Leben wird es geben“.  Nach „Vater, bei Dir bin ich zu Hause, behüte mich“ folgte das wiederum bearbeitete „Frieden der Welt“, das die Besucher ermahnte: „Mensch, es ist Zeit zu verzeihen!“. Zum Abschluß des gelungenen zweiten Konzertes in der Reicheneibacher Kirche wurden die bekannten Titel „We are the World“ und „Christmas Time“ gesungen. Mit dem umgeschriebenen „Wenn ein Jahr geht und ein neues spannend vor uns steht“ verabschiedeten sich die Sängerinnen mit den besten Wünschen für 2003 von ihren begeisterten Zuhörern, die den gelungenen Abend mit lang anhaltendem Beifall belohnten.