24.12.2017 – Kinder zeigten eindrucksvoll die Herbergssuche

Reicheneibach. Über eine bis zum letzten Platz besetzte Pfarrkirche freute sich der Mütterverein mit Vorsitzender Edith Peterhans zum Krippenspiel am Nachmittag des Heiligen Abends.  Nach einer kurzen Hinführung zur Weihnachtsfreude zeigten die Kinder in prächtigen Kostümen liebevoll die Herbergssuche von Josef und Maria in einer kindgerechten und der heutigen Zeit angepassten Darstellung. Für die musikalische Gestaltung sorgte der Kirchen- und Jugendchor.   

Kinder zeigten eindrucksvoll die Herbergssuche

Text und Foto: Rudi Bichlmeier

11.11.2017 – Martinszug in Reicheneibach

Reicheneibach. Mit einer Andacht, witterungsbedingt in der Pfarrkirche, begann die von Kaplan Pater Lazarus Uchman zelebrierte Martinsfeier am vergangenen Sonntagabend. Dabei hörten die Kinder die Geschichte des Heiligen Martin. Gemeinsam mit ihren Eltern zogen die Kinder anschließend singend mit ihren bunten Laternen durch das Dorf zum Pfarrheim, wo die Martinsfeier mit Martinsgänsen, gespendeten Kuchen und Getränken fortgesetzt wurde.

Gemeinsam mit Kaplan Pater Lazarus Uchman feierten die Kinder das Fest des Heiligen Martin.

Foto und Text: Rudi Bichlmeier

27.10.2017 – Faszinierende Bilder der Tempel von Angkor

Reicheneibach. Über einen voll besetzten Saal im Pfarrheim freuten sich am vergangenen Freitagabend Pfarrgemeinderat, Mütterverein und Landjugend zum Vortrag der Familie Peterhans über ihre zwölftägige Reise nach Kambodscha.

Ziel ihrer Reise war Siem Reap, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Kambodscha. Nach einem geschichtlichen Rückblick zeigten Josef, Edith, Thomas und Stefan Peterhans viele Bilder von ihren Tempelbesichtigungen. Als herausragendes Bauwerk bezeichneten sie Angkor Wat, die bekannteste Tempelanlage in der Region Angkor. Der Tempel befindet sich in der Nähe von Siem Reap, etwa 20 km nördlich des Sees Tonle Sap.

Die Gebäude wurden aus kunstvoll gestaltetem Sandstein zusammengesetzt. Die zahlreichen Kanäle der Anlage dienten den Arbeitern auch dazu, die riesigen Steinbrocken mit Flößen zu transportieren. Für den Bau wurden die Blöcke mit besonderen Schleifanlagen so bearbeitet, dass sie ohne erkennbare Zwischenräume aufeinandergesetzt werden konnten. Besonders begeistert waren die Besucher von den vielen Tempelwänden, die mit steinernen Figuren dekoriert sind, die Tänzerinnen, so genannte Apsaras, darstellen. Jede Figur hat eigene, besondere Merkmale, so dass sie sich untereinander nicht gleichen. Die Basreliefs weisen insgesamt mehr als 1000 m² Fläche auf und stellen historische Szenen und Episoden dar. Beeindruckt waren die Gäste auch von der spektakuläre Art und Weise, wie die Tempel von Bäumen wie der Würgefeige überwuchert sind.

Edith und Josef Peterhans (rechts) bei ihrem Reisebericht über die Tempel von Angkor.

Text und Foto: Rudi Bichlmeier

01.10.2017 – Pfarrgemeinde feierte Erntedank

Reicheneibach. Einen herrlichen, mit zahlreichen Erntegaben geschmückten Altar konnten die Gottesdienstbesucher am vergangenen Wochenende zum Erntedankfest in der Pfarrkirche  bestaunen. Im Gottesdienst stand das „Danken“ im Mittelpunkt. Mesnerin Anna Sedlmaier und Theresia Gruber schmückten den Erntealtar.

Der von Mesnerin Anna Sedlmaier und Theresia Gruber geschmückte Altar in Reicheneibach.

Foto und Text: Rudi Bichlmeier

01.10.2017 – Zahlreiche Gäste beim Erntedankfrühstück

Reicheneibach. Nach einem von Pfarrer Jakob Ewerling  zelebrierten, festlichen Erntedankgottesdienst trafen sich die Pfarrangehörigen im Pfarrheim zum vom Pfarrgemeinderat organisierten Erntedankfrühstück. Innerhalb kürzester Zeit waren die  Plätze belegt und die Besucher ließen sich verwöhnen. Zum Abschluss gab es Kaffee und viele gespendete Kuchen. Der Erlös wird für einen guten Zweck verwendet. 

Zahlreiche Gäste kamen zum Erntefrühstück des Pfarrgemeinderats.

September 2017 – Kriegerjahrtag muss Ansporn für eine  friedliche und gerechte Welt sein

Reicheneibach. Nach einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert Pfarrer Jakob Ewerling, versammelten sich die Mitglieder der Krieger- und Soldatenkameradschaft, viele weitere Vereine mit ihren Fahnenabordnungen und die Gläubigen am vergangenen Sonntag vor dem Kriegerdenkmal, um den Gefallenen, Vermissten und verstorbenen Soldaten aller Kriege zu gedenken.

Nach einer Andacht dankte Bürgermeister Matthäus Mandl allen für die Teilnahme an der Gedenkfeier. „Der Kriegerjahrtag ist ein Tag des Nachdenkens und der Erinnerung an die schlimme Zeit der beiden Weltkriege und an die schrecklichen Vorkommnisse unserer Zeit. Herrschsucht, Unrecht, Hass und Willkür waren die Ursachen des großen Leides in unserer Welt. Diese Blick zurück muss uns unsere Aufmerksamkeit schärfen und uns für die Zukunft zur Erhaltung des Friedens warnen!“, so das Gemeindeoberhaupt. Er legte für die Marktgemeinde zum Gedenken einen Kranz nieder. „Frieden ist und war nie selbstverständlich.

Viele Menschen mussten wegen ihrer Glaubenszugehörigkeit und ihrer politischen Einstellung ihr Leben lassen. So etwas darf nicht mehr passieren. Wir müssen alle gemeinsam versuchen, eine friedliche und sichere Zukunft für uns zu schaffen!“, erbat sich KSK-Vorsitzender Xaver Vockinger, der ebenfalls einen Kranz zum Gedenken an die Opfer niederlegte. Zur Musik der Blaskapelle Malgersdorf marschierten die Teilnehmer anschließend zum gemeinsamen Mittagessen.

KSK-Vorsitzender Xaver Vockinger (vorne) mit Pfarrer Jakob Ewerling und Bürgermeister Matthäus Mandl (ab 3. von links) beim Gedenken vor dem Kriegerdenkmal.

Foto und Text: Rudi Bichlmeier

Emmi Heindl neue Ministrantin

„Wir freuen uns alle, dass wir Dich heute in die Gemeinschaft der Ministranten aufnehmen dürfen und dass Du das Team verstärkst. Dein Dienst ist ein wichtiger Dienst für die Kirche! Du machst mit den anderen Ministranten die Gottesdienste festlicher.

Der Dienst soll Dir Freude machen und die Verbindung mit Jesus stärken!“, begrüßte Kaplan Markus Hochheimer die neue Messdienerin Emmi Heindl. Zum Zeichen der Aufnahme wurde ihr die vorher geweihte Ministrantenplakette überreicht. Aus dem Ministrantendienst wurden Andrea Pavenzinger und Tobias Eisenreich verabschiedet. Christoph Sedlmaier und Sophia Hamm wurden zu Oberministranten ernannt.

Neue, ausgeschiedene und beförderte Ministranten: (von links) Andrea Pavenzinger, Tobias Eisenreich, Emmi Heindl, Christoph Sedlmaier und Sophia Hamm mit Kaplan Markus Hochheimer. – Foto und Text: Bichlmeier

Kleinkindergottesdienst: „Gottes Liebe ist so wunderbar“

Sallach:

15 Kinder kamen am vergangenen Donnerstag mit ihren Müttern in die Kapelle St. Ulrich zum Kleinkindergottesdienst. Nach dem Entzünden der Jesuskerze wurden die kleinen Gläubigen durch altersentsprechende, kurze Gespräche, kleinkindgerechte Lieder mit dazugehörigen Bewegungen und verschiedenen Symbolen wie Jesuskerze, Kreuz, Klangschale und Herzsteine von Lisa Rotheneichner  und Heike Abtmaier zum mitbeten motiviert.

Zum Abschluss des Gottesdienstes erhielt jedes Kind einen Herzstein als Erinnerung. Am neuen Spielplatz durften sich die Kinder anschließend austoben. Aufgrund des guten Zuspruches sind weitere Kleinkindergottesdienste in Sallach vorgesehen.

 

Lisa Rotheneichner und Heike Abtmaier führten die Kinder durch den Kleinkindergottesdienst.

Bild und Text: Rudi Bichlmeier

10.05.2017 – Lichtbildervortrag des PGR im Pfarrheim

Gregor Tautz berichtet über Projekt in Myanmar – Mit Bildung in eine bessere Zukunft

Reicheneibach. Myanmar, das frühere Birma, gilt als Land des Buddhismus. Nur etwa 800 000 Katholiken, ein Prozent der Bevölkerung, leben in dem südostasiatischen Land. Das Bistum Regensburg hilft durch ein Bildungsprojekt. Diplom-Theologe Gregor Tautz, Leiter der KEB im Kreis Kelheim, hat Myanmar bereits acht Mal bereist und pflegt gute freundschaftliche Kontakte mit einem dortigen Bischof. Auf Einladung des Pfarrgemeinderates erzählte er im Pfarrheim von seinen Eindrücken.

Er zeigte Bilder von prachtvollen, goldenen Pagoden, besonders in der Tempelstadt Bagan, von mit Tonnen von Blattgold verzierten Buddha-Statuen, von buddhistischen Klosterschulen, von Lepra-Dörfern und Katholischen Kirchen.

„Myanmar zählt zu den ärmsten Ländern der Welt“, informierte Tautz. „Frauen, die vor allem im Straßenbau arbeiten und Steine klopfen, erhalten für diese schwere Arbeit meist nicht mehr als einen Dollar Tageslohn“, so der Theologe.

Katholische Familien leben meist in den armen und entlegenen Bergregionen. Trotz guter Schulabschlüsse sei die Arbeit auf den Reisfeldern oft die einzige Lebensperspektive. Vor diesem Hintergrund erhalten seit vielen Jahren christliche Laien aus Myanmar Stipendien für ein Studium im benachbarten Thailand. Die Universität erlässt die Studiengebühren. Das Bistum Regensburg übernimmt die Kosten für Unterkunft und Verpflegung. Der KAAD organisiert Auswahl und Betreuung. Bisher konnten 70 Studierende im Rahmen dieses Bildungsprojekts ihr Examen machen. Ziele sind die Förderung der persönlichen Lebenschancen, die Unterstützung der Kirche in Myanmar und die Qualifikation von Laien zur Gestaltung der Gesellschaft.

Gregor Tautz verstand es, die Schönheit des Landes und den kulturellen Reichtum, aber auch die vielfältigen Probleme und die Spannungen zwischen den Religionen lebendig zu schildern. Für seinen engagierten Vortrag erhielt er großen Beifall. Pfarrgemeinderatssprecher Josef Peterhans bedankte sich abschließend mit einem Geschenk für den kurzweiligen Abend.

Diplom-Theologe Gregor Tautz (links) bei seinem lebhaften Vortrag über Myanmar. – Foto und Text: Rudi Bichlmeier

07.05.2017 – Erstmals am Tisch des Herrn

Reicheneibach. Unter festlichen Klängen des Kirchenchores zog am vergangenen Sonntag Emmi Heindl mit Pfarrer Jakob Ewerling und den Ministranten in die Pfarrkirche ein.

„Du darfst heute das erste Mal das große Wandlungsfest der Kirche ganz mitfeiern, das Brot empfangen, das Jesus verwandelt. Jeder, der dieses Brot empfängt, wird selbst gewandelt zu einem neuen Menschen, der so leben darf wie Jesus“, begrüßte Pfarrer Jakob Ewerling das Kommunionkind und deren Angehörige. „Von Jesus verwandelt“, so lautete das Thema des diesjährigen Erstkommuniongottesdienstes. Der Geistliche thematisierte dieses Jesuswort in seiner Predigt mit der Entwicklung der Raupe zum Schmetterling. Er bedankte sich bei allen, die an der Vorbereitung und Organisation des Festgottesdienstes beteiligt waren. Mit Ehrfurcht empfing Emmi Heindl das eucharistische Brot, den „Leib des Herrn“, aus den Händen ihres Pfarrers.

Am Nachmittag sie gemeinsam mit ihren Eltern und den Verwandten in einer Andacht für den schönen Tag.

Das Kommunionkind Emmi Heindl mit Pfarrer Jakob Ewerling. – Bild und Text: Rudi Bichlmeier