Sechstes Dorffest ein Spaß für Kinder und Erwachsene

Reicheneibach. Fast alle Kinder des Ortes und deren Eltern und Großeltern fanden sich auf Einladung des Frauen- und Müttervereins und des Pfarrgemeinderates am Fußballplatz ein und beteiligten sich am sechsten Dorffest mit Spielenachmittag am vergangenen Samstagnachmittag. Zunächst wurden die Kinder in mehrere Altersgruppen eingeteilt, ehe sie die verschiedensten Spiele bestreiten durften.
Geschicklichkeit war beim Fische angeln und bei der Tischkegelbahn gefragt. Um gutes Zielen ging es beim Tischtennisbälle versenken und beim Dosenwerfen. Wer die meiste Kraft hatte, konnte am schnellsten Sackhüpfen. Großen Spaß machte den Teilnehmern das Wettspritzen, zu dem sich die Feuerwehr mit ihrer Spritze zur Verfügung stellte.
Kurzerhand entschieden sich auch die anwesenden Senioren, eine Mannschaft zu bilden und den Meister im Tischkegeln zu ermitteln.
Anschließend gab es eine kleine Siegerehrung, jedoch stand der Spaß an der Sache im Vordergrund, so erhielt jedes teilnehmende Kind ein kleines Geschenk. Während des Nachmittags gab es Kaffee und zahlreiche von den Müttern gespendete Kuchen. Abends setzte sich das Dorffest beim gemeinsamen WM-Fußballabend im Pfarrheim fort.

Spontan bildeten die Senioren eine Gruppe und versuchten sich, wie hier Anna Sedlmaier, beim Tischkegeln.

 

Großes geschickliches Können bewies Max Heindl beim Fische angeln.
Vollen Einsatz zeigten Sophia Hamm (links) und Michelle Detter beim Sackhüpfen.
Nahezu alle Dorfkinder nahmen an den Spielen teil.

 

Foto und Text: Rudi Bichlmeier

 

Mütterverein und Pfarrgemeinderat spenden an SAPV

Reicheneibach. Jeweils 300 Euro spendeten der Frauen- und Mütterverein aus dem Erlös des letztjährigen Fastenessens sowie der Pfarrgemeinderat aus dem Erlös vom Erntedankfrühstück an SAPV. SAPV ist die Abkürzung für spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Julia Rothaichner stellte am vergangenen Freitagabend in Ihrem Vortrag im voll besetzten Pfarrheim die Versorgung als ergänzendes Angebot zur bisherigen Versorgung durch Hausärzte, Fachärzte und Pflegedienste vor. Die Referentin erzählte lebhaft aus ihrem beruflichen Leben, das das Ziel habe, die Lebensqualität und die Selbstbestimmung schwerstkranker Menschen zu erhalten und zu verbessern. „Es ist uns wichtig, den Patienten ein menschenwürdiges Leben bis zum Tod in der vertrauten Umgebung oder in stationären Pflegeheimen zu ermöglichen“, so die organisatorische Leiterin der SAPV mit Sitz in Mühldorf, die für die Landkreise Altötting, Mühldorf am Inn und Rottal-Inn zuständig ist. Die SAPV bestehe aus einem Team mit Palliativärzten und Palliativpflegekräften und sei eine Versorgung für unheilbar kranke Menschen, die trotz komplexer Probleme zu Hause leben wollen. Zu den Aufgaben der Organisation zählen die Betreuung in der häuslichen Umgebung, medizinische Untersuchungen, Schmerzbehandlungen, entlastende Punktionen, Beratung von Hausärzten und Pflegediensten sowie die Unterstützung der Angehörigen. Dabei arbeite das Team eng fachkundigen Therapeuten, Seelsorgern, den Hospizvereinen der, den Palliativstationen und den palliativmedizinischen Diensten der drei Landkreise zusammen. Frauen- und Müttervereinsvorsitzende Edith Peterhans sowie Pfarrgemeinderatssprecher Josef Peterhans bedankten sich sehr herzlich für den kurzweiligen Informationsabend und übergaben die Spenden.

: Die Spendenübergabe: von links Pfarrgemeinderatssprecher Josef Peterhans, Julia Rothaichner von SAPV und Frauen- und Müttervereinsvorsitzende Edith Peterhans.

Kirchensparmaßnahmen und Eierhandel begeistern Senioren

Reicheneibach. Über drastische Kirchensparmaßnahmen sprachen die vier heiligsten Kirchenbesucherinnen beim Seniorennachmittag des Frauen- und Müttervereins am vergangenen Sonntagnachmittag im Gasthaus Hüllmayer in Engersdorf und sorgten für Begeisterung bei den Besuchern.
Prächtig kostümiert zogen Maria Hamann, Martha Stelzig, Monika Lachner und Birgit Gottal als Maria Himmelreich und ihre Freundinnen in die Kirche ein. Es entwickelte sich ein kurzweiliger „Kirchentratsch“ mit allerhand Sparmaßnahmen wie Abschalten der Kirchenheizung oder Rentenabschlag zu Gunsten der Kirche. Bei den bereits erfolgreich umgesetzten Sparmaßnahmen kam Mesnerin Anna Sedlmaier am besten weg, ersetzt sie heute schon die Putzfrau und die Gärtnerin in der Kirche.
Für Staunen sorgte die Verkaufsstrategie der Eierhändlerin Kreszenz (Theresia Gruber), die es fertig brachte, ihre Kundin (Manuela Aigner) durch geschickte und lustige Fragen so abzulenken, dass sie ihr statt der gewünschten 100 Eier nur 26 in den Korb legte und als Zugabe drei Eier draufgab und so die besonders faire Verkäuferin gab.
Sein gesangliches Können zeigte Kaplan Pater Lazarus Uchman bei seinem Lied „Heut kommt der Hans zu mir“, bei dem er sich selbst mit der Gitarre begleitete.
Vorsitzende Edith Peterhans wünschte den Gästen, dass sie ihre täglichen Sorgen für einige Stunden vergessen können.
Die Bürgermeister Matthäus Mandl (Gangkofen) und Otto Fisch (Rimbach) bedankten sich in ihren Grußworten für die Organisation des Nachmittages.
Bei Kaffee, Kuchen und Würstl verbrachten die Senioren kurzweilige und unterhaltsame Stunden. Unter den Gästen waren Pfarrgemeinderatssprecher Josef Peterhans und die Vertreter der Banken, die den Seniorennachmittag mitfinanzierten.

Ratschten über Kirchensparmaßnahmen: Die heiligsten Kirchenbesucherinnen (von links) Monika Lachner, Maria Hamann, Martha Stelzig und Birgit Gottal

Eierhändlerin Kreszenz (Theresia Gruber, links) zählte ihrer Kunden (Manuela Aigner) statt 100 nur 26 Eier in den Einkaufskorb.
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(Foto und Text: Rudi Bichlmeier)

27.10.2017 – Faszinierende Bilder der Tempel von Angkor

Reicheneibach. Über einen voll besetzten Saal im Pfarrheim freuten sich am vergangenen Freitagabend Pfarrgemeinderat, Mütterverein und Landjugend zum Vortrag der Familie Peterhans über ihre zwölftägige Reise nach Kambodscha.

Ziel ihrer Reise war Siem Reap, die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz in Kambodscha. Nach einem geschichtlichen Rückblick zeigten Josef, Edith, Thomas und Stefan Peterhans viele Bilder von ihren Tempelbesichtigungen. Als herausragendes Bauwerk bezeichneten sie Angkor Wat, die bekannteste Tempelanlage in der Region Angkor. Der Tempel befindet sich in der Nähe von Siem Reap, etwa 20 km nördlich des Sees Tonle Sap.

Die Gebäude wurden aus kunstvoll gestaltetem Sandstein zusammengesetzt. Die zahlreichen Kanäle der Anlage dienten den Arbeitern auch dazu, die riesigen Steinbrocken mit Flößen zu transportieren. Für den Bau wurden die Blöcke mit besonderen Schleifanlagen so bearbeitet, dass sie ohne erkennbare Zwischenräume aufeinandergesetzt werden konnten. Besonders begeistert waren die Besucher von den vielen Tempelwänden, die mit steinernen Figuren dekoriert sind, die Tänzerinnen, so genannte Apsaras, darstellen. Jede Figur hat eigene, besondere Merkmale, so dass sie sich untereinander nicht gleichen. Die Basreliefs weisen insgesamt mehr als 1000 m² Fläche auf und stellen historische Szenen und Episoden dar. Beeindruckt waren die Gäste auch von der spektakuläre Art und Weise, wie die Tempel von Bäumen wie der Würgefeige überwuchert sind.

Edith und Josef Peterhans (rechts) bei ihrem Reisebericht über die Tempel von Angkor.

Text und Foto: Rudi Bichlmeier

24.06.2017 – Fünftes Dorffest ein Spaß für Kinder und Erwachsene

Reicheneibach. Fast alle Kinder des Ortes und deren Eltern und Großeltern fanden sich auf Einladung des Frauen- und Müttervereins und des Pfarrgemeinderates am Fußballplatz ein und beteiligten sich am fünften Dorffest mit Spielenachmittag am vergangenen Samstagnachmittag. Zunächst wurden die Kinder in mehrere Altersgruppen eingeteilt, ehe sie die verschiedensten Spiele bestreiten durften.

Um gutes Zielen ging es beim Leiterwurfspiel und beim Tischkegeln. Geschicklichkeit war beim Tischtennisball blasen und beim Steine aus dem Wasser fischen gefragt. Wer die meiste Kraft hatte, konnte am schnellsten Sackhüpfen. Großen Spaß machte den Teilnehmern das Wettspritzen, zu dem sich die Feuerwehr mit ihrer Spritze zur Verfügung stellte.

Anschließend gab es eine kleine Siegerehrung, jedoch stand der Spaß an der Sache im Vordergrund, so erhielt jedes teilnehmende Kind ein kleines Geschenk. Während des Nachmittags gab es Kaffee und zahlreiche von den Müttern gespendete Kuchen. Abends setzte sich das Dorffest in einer Sonnwendfeier fort.

Fotos und Text: Rudi Bichlmeier

 

02.04.2017 – Mütterverein veranstaltete Fastenessen für soziale Zwecke

Im Anschluss an den Sonntagsgottesdienst trafen sich die Reicheneibacher im Pfarrheim zum vom Frauen- und Mütterverein vorbereiteten Fastenessen. Innerhalb kürzester Zeit war das Pfarrheim voll besetzt. Bei würziger Gulaschsuppe und Würstchen fehlte es den Besuchern an nichts und sie verbrachten einige gemütliche Stunden im Pfarrheim. Zum Abschluss gab es Kaffee und gespendete Kuchen. Der Erlös daraus wird für soziale Zwecke verwendet.

Zahlreiche Gäste kamen zum Fastenessen des Müttervereins. – Foto: Bichlmeier

23.03.2017 – Mütterverein besuchte Ballistol

Reicheneibach. Der Frauen- und Mütterverein war am Firmensitz von Ballistol in Aham zu Gast. Zu Beginn konnten sich die Damen mithilfe eines Image-Trailers ein erstes Bild von Unternehmen und der umfangreichen Produktpalette für Mensch, Tier und Technik machen.

Anschließend folgte ein Rundgang durch Büro-, Labor- und Produktionsräume. Das hauseigene Labor ist, laut der Aussage von Pressesprecher Jürgen Eichbauer, sehr hochwertig ausgestattet und zählt damit zum Besten was Bayern in dieser Unternehmensgröße zu bieten hat. Nur Universitäten sind noch besser „angerichtet“. Auch das Lager und der Versand wurden besichtigt

Später beantwortete Jürgen Eichbauer alle Fragen der Besucherinnen. Hier standen Ballistol Universalöl und die Verteidigungssprays, insbesondere die Pfeffersprays, im Vordergrund. n.

Bei der Verabschiedung erhielten alle Besucherinnen Produktproben, Informationsmaterial und ließen den gelungenen Nachmittag bei einem gemütlichen Beisammensein im Stoi-Cafe in Aham ausklingen.

Die Teilnehmer am Ausflug nach Aham mit Pressesprecher Jürgen Eichbauer (vorne mitte). – Foto: Bichlmeier

März 2017 – Mutter-Kind-Gruppe in neuen Räumen

Die Mutter-Kind-Gruppe ist innerhalb des Pfarrheims umgezogen. Beim neuen Muki-Zimmer kann eine Falttüre geöffnet werden, somit steht den Kindern der komplette große Saal des Pfarrheims zum Toben zur Verfügung.

Das neue Muki-Zimmer haben die Kleinen mit großer Neugierde erkundet und freudestrahlend in Besitz genommen. Die Mutter-Kind-Gruppe bedankt sich dafür, dass ihnen der neue Raum zur Verfügung steht. Ein ausdrücklicher Dank gilt allen Umzugshelfern, insbesondere dem Kirchenpfleger Hermann Petz. Die Mutter-Kind-Gruppe trifft sich immer montags von 9 – 11 Uhr. Fragen und Infos zur Mutter-Kind-Gruppe gibt es bei Gudrun Gangkofner, (Telefon 08724/9648590).

Die Mutter-Kind-Gruppe unter der Leitung von Gudrun Gangkofner (2. von links). – Foto: Bichlmeier

September 2016 – Katholischer Frauen- und Mütterverein feierte 140-jähriges Bestehen

Der Frauen- und Mütterverein wurde nach den Aufzeichnungen im Bistum Regensburg am 21. Oktober 1876 gegründet. Im Jahr 1927 wurde die erste Fahne gesegnet. 1985 wurde die Fahne unter Beibehaltung des Fahnenbildes erneuert und in einem Festgottesdienst am 21. April 1985 durch Pfarrer Rudolf Salzer gesegnet.

Die Vorsitzenden des Vereines waren Therese Heindl (1963 bis 1977), Helene Eder (1977 bis 1993) Meli Heindl (1993 bis 2002) und Lydia Eckmeier (2002 bis 2011). Nun führt Edith Peterhans den Frauen- und Mütterverein. Weiter gehören Theresia Gruber,  Maria Hamann (Bubenöd), Monika Lachner, Birgit Gottal und Manuela Aigner zur Vorstandschaft. 2005 wurden Meli Heindl zur Ehrenvorsitzenden und Marianne Rettenbeck zum Ehrenmitglied ernannt.

Mit einem von Pfarrer Jakob Ewerling zelebrierten und vom Kirchenchor und den Instrumentalisten eindrucksvoll mitgestalteten Festgottesdienst feierte der aus 99 Mitgliedern bestehende katholische Frauen- und Mütterverein sein 140-jähriges Gründungsjubiläum. „So viele Jahre schon haben die Frauen das Leben mitgeprägt und mitgestaltet. Dabei wurden immer wieder Beziehungen geknüpft. Ein ganzes Netz von Beziehungen ist daraus entstanden. Wir wünschen uns, dass noch weiterhin Netze der Gemeinschaft entstehen und bestehen bleiben, von Mensch zu Mensch und auch zu Gott!“, beglückwünschte der Geistliche den Jubelverein. Gemeinsam wurde anschließend am Pfarrheim das Vereinsjubiläum gefeiert.


Der katholische Frauen- und Mütterverein mit Vorsitzender Edith Peterhans und Pfarrer Jakob Ewerling (vorne mitte) – Foto: Bichlmeier

August 2016 – Kurzweilige Spiele am Pfarrheim

Einen kurzweiligen Spielenachmittag bereitete der Pfarrgemeinderat vielen Kindern im Rahmen des Ferienprogrammes. Die Spiele wie Tischkegeln, Boccia, Slackline, Ballspiele, Seilspringen, Malen, Erbsenschlagen und Nägel in einen Balken schlagen konnten dank des sehr warmen Wetters im Garten des Pfarrheimes stattfinden. Der Hunger wurde mit Minipizzas und Eis gestillt. Zum Ende der Veranstaltung wurde es noch ziemlich nass: Es durften Wasserbomben geworfen werden.

Die Teilnehmer am Ferienprogramm mit den Betreuern Maria Gangkofner, Theresia Gruber, Josef Peterhans, Rosi Lachner, Christa Vockinger (hinten von links). – Foto: Bichlmeier